ESC 2016 – Kunst vs. Kunstgewerbe

 

Wenn man in einem Wettbewerb, der eine  so gigantische Öffentlichkeit erreicht wie der ESC mit einem Song antritt, der in voraussehbarer Weise auch nur annähernd so polarisieren wird, wie „1944“ von Jamala das tut, dann sollte man auch nur mit so unbestechlich hoher Qualität anreisen, wie Jamala das hier getan hat.

Vom Auftritt selbst mit all seiner enormen Bühnenpräsesenz und der tatsächlich geschmackvollen Lichtgestaltung über die gesamte (von Jamala selbst komponierte) Machart des Songs bis hin zu ihren stimmlichen Fähigkeiten, die ausnahmslos alle anderen Teilnehmer weit hinter sich ließ, war das ein stimmiges Kunstwerk, das da präsentiert wurde.

Ein Nummer-Eins-Auftritt eben.

Soweit, so gut.

Aber Jamie-Lee mit „Ghost“ auf dem letzten Platz?

Nein!

Da hätten irgendwo zwischen Ungarn und Schweden ganz andere hingehört.

Viel Freude beim aktuellen HitView zu diesem Thema-
Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit – und gute Musik!
Ihr

Stefan Malzew

HVS_ESC_Beitragsbild

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s