Frank Sinatra – My Way

Diplomatie braucht für ihren Erfolg manchmal Begriffe, die etwas zu verdeutlichen helfen, indem sie eine höchstmögliche Unmissverständlichkeit gewährleisten.

Gorbatschow und Sinatra – verbunden auf ewig durch My Way?

Es ist eines dieser Werke, die aus dem kollektiven Bewusstsein nicht mehr wegzudenken sind.

Aber dass ein Lied so bekannt wird, dass der Künstler, dessen Name mit ihm so verbunden ist, dass es geradezu synonym erscheint, zum Namensgeber einer weltpolitischen Doktrin der Wendezeit Ende der 80er Jahre wird, sucht schon seinesgleichen.

Und wie es mit nachhaltigen Dingen ja oft der Fall ist, hat auch dieses Lied eine Entstehungsgeschichte, die alles andere als geradlinig verlaufen ist. Eindrucksvoll hörbar ist dies nicht zuletzt auch noch durch die unterschiedliche Art der Interpretation Sinatras im Laufe der Zeit, nachdem der Song endlich „sein“ Lied geworden war:

Version 1968

Version 1974

Version 1994

Seinen Weg begonnen hat das Lied als ein wenig beachtetes französisches Chanson eines inzwischen ziemlich vergessenen Interpreten, der aber Melodie, Rhythmus und Harmonie bereits so erfand, wie es dann mit Sinatras Text und Interpretation seinen Siegeszug durch die Welt antrat.

Was ist also das Geheimnis des Erfolgs? Wodurch wurde es zu diesem unverwechselbaren Sinatra-Song und wie veränderte sich Sinatras Art, das Lied zu singen, im Laufe seines Lebens?

Viel Freude beim Anschauen –

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit – und gute Musik!
Ihr

Stefan Malzew

 

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